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Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-09-14)

Review auf OX-Fanzine vom 15. Januar 2019

Ohne Bewertung

Mein kürzestes Review, damals noch zu in-your-face.de-Zeiten, bestand aus drei Worten und beschrieb „The Downfall Of The Human Race“ von DO OR DIE so: „Das zermosht alles!“ RECURRENT PAIN könnten die jüngeren Brüder der oben genannten Belgier sein, denn was der Vierer aus Österreich hier auffährt, ballert von Beginn an alles nieder.

Irgendwo zwischen Thrash Metal, Oldschool-Hardcore und Dicke-Eier-Groove macht man in den zwölf Tracks keine Gefangenen, sondern lässt Gitarrenwände und derbe Shouts sprechen. Insgesamt ein geiles Stück stumpfer Brachialität, das vielleicht zwei, drei Stücke zu lang ausgefallen ist.

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-09-14)

Review auf Rock Hard vom 19. Februar 2019

Ohne Bewertung

Fetter Bollo-Core aus – hört, hört! – Tirol, der sich in einer schmackhaften Grauzone aus stumpfem Metal-Riffing, Post-„Age Of Quarrel“-Cro-Mags, Pro-Pain, Vienna-HC und anderen Aufs-Maul-Referenzen suhlt. Hochenergisch inszeniert, zwar etwas synthetisch produziert, aber für den kleinen Abriss zwischendurch absolut perfekt.

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-09-14)

Review auf Old Skull Zine vom 03. Februar 2019

7,4 von 10 Punkten

Recurrent Pain – A new beginning

Album Review by UltraMagnus Reviews

Straight outta Austria’s Tirol “Recurrent Pain ” deliver their brand new album ” in the beginning” released via Dedication Records
Influenced by bands like Exploited, SOIA, Warzone, Discharge, Bad Brains , Slumlords, Anthrax & Hatesphere they bring 12 tracks of (Thrash) Metal influenced hardcore with an overal Traditional Eurocore vibe .
Think Ryker’s meets 100 demons, Barcode, Lionheart , Born from pain & Freebase.This is the band’s third output after 1 demo (2012) and their first full length “No Escape” (2015) and i really enjoyed this album.(especially the good old Eurocore vibe!) These guys really deliver a quality forward pushing metal/hardcore album.. It’s got everything you could ask for..: heavy duty riffing, gruff world weary vocals, shoutalong chorus’, double bass parts,breakdowns, a full on production, and an occasional blastbeat to start some ruckus in the pit!
Just like most metal/hardcore bands they tend to follow the beaten track and you more or less know what to expect, but RECURRENT PAIN have instilled the genre with a crossover metallic vibe without compromising their debt to the hardcore they grew up with. If you are into metallic hardcore with an oldschool vibe that will bring you back to the good old Eurocore days.. Buy this now..You won’t regret it.

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-09-14)

Review auf Skrutt Magazine vom 08. Januar 2019

Ohne Bewertung

RECURRENT PAIN-A NEW BEGINNING(CD)

This group comes from Austria and it is a tough and new acquaintance. Musically, it is perhaps no new acquaintance for this kind of rather hard metal in the faster thrashier style and that is tough. Certainly there are small hardcore influences I can imagine and that makes me like it even more. The songs mix and provide with fast and slower and heavier parties and I think their music wins on not having full stands all the time. So you who like both hardcore and thrash metal will adore this record, I think. I myself think it is good but have heard both better and worse bands in the genre. But this does not mean that I will not play the disc again soon. I will do that … be so safe! 8/1-2019

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-09-14)

Review auf Metalglory vom 11. September 2018

Ohne Bewertung

Genre: brutaler Hardcore, garniert mit bestem Thrash und Metal

Achtung Spoiler!

RECURRENT PAIN klingen wie ein handgeschmiedeter Morgenstern. Jede Spitze, jede Rundung, jede Kante sieht zwar anders aus, hinterlässt aber bei einem wuchtigen Schlag fiese Wunden.

Wie das geht? Beherrscht wird die Musik von der Gitarre. Ja, es gibt nur einen Gitarristen, aber das macht hier überhaupt nichts, denn der Herr Markus an der Gitarre ist ein ganz Großer seines Fachs. Der spielt schwer sägende Riffs, rau, angriffslustig, fies, brutal, die sich umgehend in meine Ohren krallen und dort blutig festbeißen. Die treiben die Songs nicht nur präzise und gnadenlos voran, sondern bremsen sich auch immer wieder hinein in einen brachialen Groove, der mitreißt, animiert, ansteckt. Das Schlagzeug arbeitet im besten Sinne genreüblich. Das hetzt in den schnellen Parts die Gitarre und den Bass unbarmherzig vor sich her, stampft und walzt sich durch massive Grooves wie eine Horde Ultrasauros, spielt fette Breaks, baut für die Riffs mächtige Stahlstützen auf und spielt immer wieder wuchtige Rhythmen auf den Toms. Und der Bass macht das, was er soll: Pumpen. Pumpen. Pumpen. Und das macht er herrlich furztrocken und selbstbewusst, denn da wird sich nicht hinter der Gitarre versteckt, sondern immer wieder breitbeinig Platz verschafft. Und dann springt mich der Herr Bani mit seinem Organ an und wütet mir mit seinem verdammt angepissten Stimmkrawall ins Gesicht. Das ist kotzen, spucken, growlen, schreien, das ist wunderbar. Zumeist setzt er sich feist auf das Riff und brüllt seine Botschaften abgehackt, rezitativ, hart und in zornigen Fetzen aus sich heraus. Das ist Hardcore. Das passt. Das alles rollt aus den Boxen in einem warmen, natürlichen Sound, dunkel, räudig, dreckig, der die Gewalt, den Schmutz und die Aggression perfekt einfängt und in bösartige Frequenzen gießt.

Aus all dem Stürmen, Grollen, Zermalmen und Tosen entstehen kurze, knackige, von allem unnötigen Ballast befreite Lieder. Da sitzt jeder Ton, jedes wilde Reißen der Saiten, jeder Beckenschlag und jedes grimmig intonierte Fanal. Die immer unter 3 Minuten durchgehenden Kanonenschläge bedienen mal den Hardcore New-Yorkscher Prägung („Another Lesson“, „Alone You Die“, „Change Your Mind“), glänzen mal mit einem fetten Metalriff, bevor die Hardcore-Keule erbarmungslos schwingt („Down“, „Make A Sense“), pflügen mit Blastbeats über das Stoppelfeld („Grow Up“) oder hauen uns ranzige Thrashriffs um die Ohren („Each Days“, Days Of Forever“). Wer Merauder, Terror, Biohazard und die göttlichen Driller Killer mag, der wird das hier lieben. Mir gefällt „Make It Count“, bei dem ich sogar so etwas wie Melodie erkenne, was für ein Kracher. Aushängeschild ist aber „Warning Shot“: Was für ein fettes Riff! Was für ein Hit! Einfach grandios! Und dann verweigert sich der Song konsequent einer nochmaligen Wiederholung dieses Killerriffs, sondern biegt ab und krepiert in einem fies walzenden, blutig schleifenden Ende.

Fazit: RECURRENT PAIN legen mit „A New Beginning“ einen wuchtigen und gewalttätigen Koloss aus Hardcore und räudigem Thrash vor, der Euch unglaublich dicht und kompakt überrollt. Das ist fett, das ist schnell, das groovt wie Sau, das ist einfach ein wunderbarer Tritt mitten in die Fresse. Und ich sehe jetzt schon das selige Grinsen danach. So muss das. Und jetzt räume ich lieber meine Bude aus, bevor ich das in voller Lautstärke über meine Boxen höre. Und dazu trinke ich Bier aus Plastikflaschen. Denn Sicherheit geht vor!

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-08-30)

Review auf Stormbringer vom 10. Juli 2018

3.5 von 5 Punkten

Den härtesten Stoff gleich zu Beginn: RECURRENT PAIN aus Tirol penetrieren die Lauschlappen mit kantigem Thrashcore. Mit ausladenden Strukturen hat es der Vierer nicht so sehr, denn die Würze von „A New Beginning“ wird in der Kürze gesucht – kein Song knackt die drei Minuten und der kauleistengefährdende Teufelsrund hat sein auf zwölf Kapitel verteiltes Nackenzerstörungswerk in gerade einmal 25 Minuten vollendet.

Musikalisch bewegen sich RECURRENT PAIN irgendwo zwischen knackigem Hardcore und brutalem Thrashcore, der alles, nur keine Gefangenen macht. Beispiele gefällig? „Each Days“ tritt dem Hörer dunkel grollend in die Magengrube, „Days Of Forever“ haut einem in eineinhalb Minuten Riffs und Geschrei um die Ohren, dass die Waschln nur so schlackern und „Another Lesson“ zerhackt das Gehörorgan gleich in nur einer Minute. Habt ihr den „Warning Shot“ nicht gehört? RECURRENT PAIN rumpeln und trampeln in angepisst-räudiger Manier durch die gepflegten und geharkten Beete der musikalischen Ordnung und hinterlassen mit ihren dumpf grollenden, mal rasenden, dann wieder zäh wie Lava hämmernden Riffs nur verbrannte Erde. „Grow Up“ plärren die Tiroler kompromisslos aus den Boxen, und zeigen den verweichlichten Teilzeit-Weltverbesserungs-Hardcore-Kiddies mit Vehemenz wo der (Thrash-)Hammer hängt. „Alone You Die“ bringt das klassische Straßenfeeling der amerikanischen Hardcore-Brigade mitten ins Tiroler Land und animiert dazu, auch vor den Boxentürmchen im heimatlichen Wohnzimmer die Gliedmaßen durch die Gegend zu werfen [… brennende Ölfässer machen sich dazu wahrscheinlich auch toll! Anm.d.Korr.].

Wer keine Lust nach auf soft gebürstetem Greenpeace-Mainstream-Hardcore hat, der greift am besten zum knorrig-geschnitzten Tiroler Prügel – mit diesem lässt sichs nämlich hervorragend nach Feierabend eskalieren.
– 3,5/5 – Anthalerero

Recurrent Pain – A new beginning… (VÖ: 2018-08-30)

Review auf Underdog Fanzine vom 22. Juni 2018

Ohne Bewertung

Mit einer niederwälzenden Brachialität treiben Recurrent Pain das unbarmherzige Wechselspiel aus Mosh -und Slamattacken auf die Spitze, sodass es schon erstaunt, hier nur einen Gitarristen auszumachen.

Denn nach dem Besetzungswechsel in 2015 ist Markus der alleinige 6-Saitenreißer. Und was er hier zusammen mit Bassisten Tobias in der Klanglandschaft produziert, verstärkt den wall of sound mit nahezu undurchdringbarer Härte und engmaschigen Riffs, die gelegentlich gehörig, gefährlich in Stampede-Manier davon galoppieren, währenddessen Toms animalische Prügelattacken das Tempo noch anzieht und Öl ins Feuer wirft. Dennoch, und das ist auch immer wieder herauszuhören, sind es die einfachen und fetten Riffs, die das engmaschige Konstrukt zu einem Bollwerk auftürmen, das unüberwindbar scheint. In der Spieltradition von Bands wie Born from Pain konzentrieren sich RECURRENT PAIN auf die Wurzeln des Bombast HCs und legen ein Rootsbekenntnis zugunsten eines  atemberaubenden, musikalischen Eigenlebens voller Kraft ab, das nur schwer zu bändigen ist, das aber auch eine Eigenständigkeit vermissen lässt, musikalisch ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten, aber ausreicht, um die Die hard-Fans für rohen, ungeschliffenen Mosh-HC zu befriedigen.